Wahr oder falsch?
Drei Ereignisse \(A, B, C\) sind genau dann unabhängig, wenn \(\Pr[A \cap B \cap C] = \Pr[A]\,\Pr[B]\,\Pr[C]\).
Drei Ereignisse \(A, B, C\) sind genau dann unabhängig, wenn \(\Pr[A \cap B \cap C] = \Pr[A]\,\Pr[B]\,\Pr[C]\).
Commit: 58b01104 - today's lecture + minitest 3
Author: lhorva <lhorva@student.ethz.ch>
Date: 2026-04-16T12:00:07+02:00
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Note did not exist
| Field | Before | After |
|---|---|---|
| Front | Wahr oder falsch?<br><br>Drei Ereignisse \(A, B, C\) sind genau dann unabhängig, wenn \(\Pr[A \cap B \cap C] = \Pr[A]\,\Pr[B]\,\Pr[C]\). | |
| Back | Falsch.<br><br>Für Unabhängigkeit von drei Ereignissen braucht's zusätzlich \(\Pr[A \cap B] = \Pr[A]\Pr[B]\), \(\Pr[A \cap C] = \Pr[A]\Pr[C]\) und \(\Pr[B \cap C] = \Pr[B]\Pr[C]\). Die Produktformel für alle drei allein reicht nicht. |
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| Field | Before | After |
|---|---|---|
| Front | Wahr oder falsch?<br><br>Wir haben 180 zufällig ausgewählte Personen in einem Raum. Die Wahrscheinlichkeit, dass zwei von ihnen am selben Tag Geburtstag haben, ist kleiner als \(1/2\). | |
| Back | Falsch.<br><br>Geburtstagsparadoxon. Schon bei 23 Personen ist die Wahrscheinlichkeit \(> 1/2\), bei 180 ist sie praktisch 1 (\(\approx 1 - e^{-180 \cdot 179 / (2 \cdot 365)} \approx 1 - e^{-44} \approx 1\)). |
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| Field | Before | After |
|---|---|---|
| Front | Wahr oder falsch?<br><br>Für zwei beliebige Ereignisse \(A, B\) mit \(\Pr[A] > 0\) und \(\Pr[B] > 0\) gilt \(\Pr[A \mid B]\,\Pr[B] = \Pr[B \mid A]\,\Pr[A]\). | |
| Back | Wahr. |
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Note did not exist
| Field | Before | After |
|---|---|---|
| Front | Wahr oder falsch?<br><br>Wenn \(A, B, C\) drei Ereignisse sind, die <br>\(\Pr[A \cap B] = \Pr[A]\,\Pr[B]\), <br>\(\Pr[A \cap C] = \Pr[A]\,\Pr[C]\) und <br>\(\Pr[B \cap C] = \Pr[B]\,\Pr[C]\) <br>erfüllen, dann sind \(A, B, C\) unabhängig. | |
| Back | Falsch.<br><br>Das ist nur paarweise Unabhängigkeit. Für (vollständige) Unabhängigkeit braucht's zusätzlich \(\Pr[A \cap B \cap C] = \Pr[A]\,\Pr[B]\,\Pr[C]\). Klassisches Gegenbeispiel: zwei faire Münzen, \(A\) = erste zeigt Kopf, \(B\) = zweite zeigt Kopf, \(C\) = beide gleich. Paarweise unabhängig, aber nicht unabhängig. |
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| Field | Before | After |
|---|---|---|
| Front | Wahr oder falsch?<br><br>Man wirft einen sechsseitigen Würfel. Dann sind die Ereignisse „\(A\) = Ergebnis ist gerade“ und „\(B\) = Ergebnis ist 6“ unabhängig. | |
| Back | Falsch.<br><br>\(\Pr[A] = 1/2\), \(\Pr[B] = 1/6\), also \(\Pr[A]\Pr[B] = 1/12\), aber \(\Pr[A \cap B] = \Pr[\{6\}] = 1/6 \neq 1/12\). \(B \subseteq A\), also sind die Ereignisse gerade nicht unabhängig. |
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Note did not exist
| Field | Before | After |
|---|---|---|
| Front | Wahr oder falsch?<br><br>Wenn \(A\) und \(B\) unabhängige Ereignisse sind, dann ist \(\Pr[A \cup B] = \Pr[A] + \Pr[B]\). | |
| Back | Falsch.<br><br>Verwechselt Unabhängigkeit mit Disjunktheit. Für unabhängige Ereignisse gilt \(\Pr[A \cup B] = \Pr[A] + \Pr[B] - \Pr[A]\Pr[B]\). Die Formel \(\Pr[A \cup B] = \Pr[A] + \Pr[B]\) gilt nur für disjunkte Ereignisse. |
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Note did not exist
| Field | Before | After |
|---|---|---|
| Front | Wahr oder falsch?<br><br>Wenn \(A, B, C\) drei unabhängige Ereignisse sind, dann <br>\(\Pr[A \cap B] = \Pr[A]\,\Pr[B]\), <br>\(\Pr[B \cap C] = \Pr[B]\,\Pr[C]\), und <br>\(\Pr[A \cap C] = \Pr[A]\,\Pr[C]\). | |
| Back | Wahr. |
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| Field | Before | After |
|---|---|---|
| Front | Wahr oder falsch?<br><br>Angenommen, \(G\) ist ein Graph, der eine Eulertour enthält, und die Anzahl Knoten von \(G\) ist gerade. Dann enthält \(G\) ein perfektes Matching. | |
| Back | Falsch.<br><br>Gegenbeispiel: Nimm \(K_4\) und hänge an zwei benachbarte Knoten je einen „Anhänger" aus zwei Knoten, verbunden durch eine Doppelkante (Multigraph), dann hat jeder Knoten geraden Grad (Eulertour existiert), die Knotenzahl ist gerade, aber die Anhänger-Endknoten lassen sich nicht matchen, ohne einen der \(K_4\)-Knoten doppelt zu benutzen. <br><br>Allgemein: Eulertour garantiert nur gerade Grade und Zusammenhang, das impliziert kein perfektes Matching. |
lmx-i$=F@G
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| Field | Before | After |
|---|---|---|
| Text | Seien \(\delta, \varepsilon > 0\). Falls \({{c1::N \geq 3\,\frac{|U|}{|S|} \cdot \frac{1}{\varepsilon^2} \cdot \ln(\tfrac{2}{\delta})}}\), <br>ist die Ausgabe \(Y\) von <span style="font-variant: small-caps;">Target-Shooting</span> mit Wahrscheinlichkeit mindestens \(1 - \delta\) im Intervall \[{{c2::\left[(1-\varepsilon)\frac{|S|}{|U|},\; (1+\varepsilon)\frac{|S|}{|U|}\right]}}.\]<br> |
pZ{-.]DTX_
| Field | Before | After |
|---|---|---|
| Text | Sei \(X\) eine Zufallsvariable, die nur nicht-negative Werte annimmt. <br>Dann gilt für all |
Sei \(X\) eine Zufallsvariable, die nur nicht-negative Werte annimmt. <br>Dann gilt für alle \(t \in \mathbb{R}\) mit \(t > 0\), dass\[{{c1::\Pr\left[X \geq t\right] \leq \frac{\mathbb{E}[X]}{t}.}}\]Oder äquivalent dazu,\[{{c2::\Pr\left[X \geq t \cdot \mathbb{E}[X]\right] \leq \frac{1}{t}.}}\] |
pt-ci_M_
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| Field | Before | After |
|---|---|---|
| Text | Seien \(X_1, \ldots, X_n\) unabhängige Bernoulli-verteilte Zufallsvariablen mit \(\Pr[X_i = 1] = p_i\) und \(\Pr[X_i = 0] = 1 - p_i\).<br> Dann gilt für \(X = \sum_{i=1}^{n} X_i\)<br><ol><li>\(\Pr[X \geq (1+\delta)\,\mathbb{E}[X]] \;\leq\; {{c1::e^{-\frac{1}{3}\delta^2\,\mathbb{E}[X]} }}\) für alle \(0 < \delta \leq 1\)</li><li>\(\Pr[X \leq (1-\delta)\,\mathbb{E}[X]] \;\geq\; {{c2::e^{-\frac{1}{2}\delta^2\,\mathbb{E}[X]} }}\) für alle \(0 < \delta \leq 1\)</li><li>\(\Pr[X \geq t] \;\leq\; {{c3::2^{-t} }}\) für alle \(t \geq 2e\,\mathbb{E}[X]\).</li></ol> |
qK$AW&dyG1
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| Field | Before | After |
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| Front | Wahr oder falsch?<br><br>Wir betrachten folgendes Zufallsexperiment: <br>Wir werfen zunächst einen 6-seitigen Würfel und danach eine Münze. Dieses Zufallsexperiment lässt sich mit der Ergebnismenge \(\Omega = \{1, 2, 3, 4, 5, 6, K, Z\}\) beschreiben. | |
| Back | Falsch.<br><br>Ω muss alle Kombinationen enthalten, nicht die Vereinigung: \(\Omega = \{1,\ldots,6\} \times \{K, Z\}\), also 12 Elemente. Bei \(\{1,2,3,4,5,6,K,Z\}\) wäre z. B. "Würfel zeigt 3 und Münze zeigt K" gar kein Element. |
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Note did not exist
| Field | Before | After |
|---|---|---|
| Front | Wahr oder falsch?<br><br>Für drei beliebige Ereignisse \(A, B, C\) gilt \(\Pr[A \cup B \cup C] = \Pr[A] + \Pr[B] + \Pr[C] - \Pr[A \cap B] - \Pr[A \cap C] - \Pr[B \cap C] + \Pr[A \cap B \cap C]\). | |
| Back | Wahr. |